Steinkiste von Essen-Kupferdreh

📷 Kép: Wikimedia Commons

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Steinkiste von Essen-Kupferdreh

archäologische Stätte in Deutschland

Die Steinkiste von Essen-Kupferdreh ist eine jungsteinzeitliche Grabanlage, die im Wohngebiet Dilldorfer Höhe von Essen liegt. Sie wurde 1937 bei Bauarbeiten der Hinsbecker Flakkaserne entdeckt und besteht aus einem Granit-Deckstein und Gneisplatten als Wandauskleidung. Die Grabkammer hat eine Größe von 1,5 Meter mal 1,2 Meter und war fundleer, außer an der Nordseite gab es Reste eines Lehm-Estrichs mit Holzkohle. Die geringe Größe deutet auf eine mögliche Hockerbestattung oder Brandbestattung hin. Die Anlage wird der europäischen Trichterbecherkultur zugeordnet und datiert um die Mitte des 3. Jahrtausend vor Christus. Sie zeigt Parallelen zu Grabstätten der Walternienburger Kultur sowie der Baalberger und Salzmünder Kultur. Ähnliche Anlagen sind in Mitteleuropa, insbesondere in der Bretagne, bekannt. Die Steinkiste wurde 1983 an der Rodberger Straße wieder aufgestellt, allerdings wurde sie später unsachgemäß verändert, wodurch sie heute den Eindruck eines Dolmen erweckt. Die Grabanlage besteht aus einem Findling als Deckstein und Gneisplatten als Wandauskleidung. Die Grabkammer ist 1,5 Meter breit und 1,2 Meter hoch. Die Nordseite der Kammer enthält Reste eines Estrichs aus Lehm mit Holzkohle. Die Anlage wurde 1983 an der Rodberger Straße wieder errichtet, doch später wurden unsachgemäße Veränderungen vorgenommen, die den Eindruck eines Dolmen erzeugen. Die Umgebung umfasst das Wohngebiet Dilldorfer Höhe und ist Teil der städtischen Landschaft von Essen.

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Art
Archäologische Stätte, Steinkiste
Ort
Essen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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