Maszt radiowy w Konstantynowie

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Maszt radiowy w Konstantynowie

ehemaliger Langwellensender in Gąbin, in Polen

Der Sendemast Konstantynów war ein 1974 errichteter Hochspannungs-Sendemast in der Gemeinde Gąbin, Polen. Er stand in der Nähe der geographischen Mitte der Nachkriegsgrenzen Polens und war ursprünglich als Funkstation für die polnische Rundfunkübertragung geplant. Der Mast war 646,38 m hoch und galt bis zu seinem Einsturz 1991 als höchste Bauwerkskonstruktion der Welt. Er war Teil der Radiofoniczny Ośrodek Nadawczy w Konstantynowie und wurde als Warszawska Radiostacja Centralna (WRC) betrieben. Der Mast war mit zwei Sendern ausgestattet, die jeweils 1000 kW Leistung boten und insgesamt 3000 kW (ERP) ausstrahlten. Die Funkstation arbeitete im Langwellenbereich auf der Frequenz 227 kHz und ermöglichte die Übertragung des polnischen Rundfunks bis nach Kasachstan, Irak, Iran, Europa und Nordamerika. Die Konstruktion bestand aus Stahlrohren und war mit Pardunen und Isolatoren versehen, die durch Wind- und Schwingungsschäden stark belastet waren. 1991 stürzte der Mast während einer Reparatur ein, wodurch die Sendeanlage stillgelegt wurde. Nach dem Einsturz wurde die Sendeanlage in Raszyn übernommen, wo ein neuer Sendemast errichtet wurde. Die ursprüngliche Sendeanlage in Konstantynów blieb ungenutzt und verfiel. Der Mast selbst sowie die daran angeschlossenen Gebäude sind noch vorhanden, doch sie werden nicht mehr genutzt. Ein Denkmal und ein Stahlfachwerkturm befinden sich auf dem Gelände. Die Sendegeräte und andere technische Einrichtungen sind vor Ort erhalten, doch sie werden nicht mehr in Betrieb genommen.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.

Art
Turm, Sendemast, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Konstantynów
Erbaut
1974
Architekt
Mostostal

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