📷 Kép: Wikimedia Commons
Burgstall Steinbach
Burg in Österreich
Der Burgstall Steinbach ist eine abgegangene Burganlage im Gemeindegebiet von St. Georgen bei Grieskirchen, in der Ortschaft Schwabegg im Hausruckviertel von Oberösterreich. Die Anlage lag nahe der Grenze zu Gallspach und war im 12. Jahrhundert Stammsitz der hochfreien Herren von Steinbach. Sie wurde 1171 durch Herzog Heinrich II. von Österreich zerstört und verlor nach dem Krieg ihren ursprünglichen Zweck. Die Burg war bis ins 16. Jahrhundert möglicherweise noch genutzt, wobei die genaue Verlassenzeit unklar bleibt. Die Burganlage ragt heute noch als Hügel über dem Steinbache, umgeben von einem künstlich angelegten Graben. Sie besteht aus einer Hauptburg und einer Vorburg, wobei die Vorburg an der Ostseite eingeebnet ist. Die Sage der Burg erzählt von einer Belagerung, bei der die Verteidiger eine Ziege schlachteten und den Kopf als Täuschung über die Mauer hängten. Die Sage erklärt den Volksnamen „Geißschädel“ oder „Goaßschedl“. Die heutige Ausgrabung hat die Burg als mächtige Steinburg mit Fundamenten im Kernwerk erkannt. Sie wurde im 12. Jahrhundert einer Brandkatastrophe zum Opfer und wurde nicht mehr vollständig wieder aufgebaut. Funde aus dem 14. Jahrhundert sowie eine Lanzenspitze und eine Waffe des Fußvolkes zeigen die Nutzung bis in das 16. Jahrhundert. Eine Vertiefung auf der Südostseite könnte auf einen Brunnenschacht hinweisen, während ein Brunnen 1819 erwähnt wird.
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- Art
- Burg, Burgstall
- Ort
- St. Georgen bei Grieskirchen
- Adresse
- Flur Schwabegg
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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