Kugelherrenstift Königstein
Kloster in Deutschland
Das Kugelherrenstift Königstein war ein Kloster der Brüder vom gemeinsamen Leben in Königstein im Taunus. Es wurde 1446 gegründet und bis 1540 bestand. Das Kloster war mit einem Kugelhaus ausgestattet, das unter der Schlosspforte gebaut wurde und von zwei Türmen mit Glocken gekrönt war. Die Pfarrkirche St. Marien wurde dem Kloster inkorporiert, wodurch es auch den Pfarrfonds und sieben Altarstiftungen erhielt. Das Kloster war für seine Ausstattung mit einer Bibliothek und einer Kapelle mit Orgel bekannt, die 150 Zinnpfeifen besaß. Es gab vier Rektoren, wobei der letzte, Johannes von Bingen, 1540 das Kloster verlassen musste. Die Reformation führte zur Auflösung des Klosters, da viele Mönche zum Protestantismus übertraten. Die letzte Auflösung erfolgte 1540, als drei Mitglieder das Kloster aufgaben und alle Rechte dem Grafen Ludwig zu Stolberg überließen. Das Kugelhaus wurde nach der Auflösung vom Hofmann Thielemann genutzt und später von der Familie Kelner übernommen. 1646 ging es an das Kapuzinerkloster über. Die Kugelherrnstraße in Königstein erinnert an das ehemalige Kloster. Die Stiftung und die Entwicklung des Klosters sind in Archivalien und Literatur dokumentiert.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Königstein im Taunus
A közelben
- Königstein im Taunus57 m
- Königstein vára152 m
- Herzog-Adolph-Denkmal270 m
- Kapuzinerkloster Königstein318 m
- Reichenbach579 m
- Sulzbach1.6 km
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