📷 Kép: Wikimedia Commons
Weiberstein
Denkmal in Deutschland
Der Weiberstein ist ein Gedenkstein in Radebeul, der an zwei Bauersfrauen erinnert, die 1784 eine Jagdgesellschaft mit dem Kurfürsten Friedrich August dem Gerechten vor einem Unfall bewahrten. Das Denkmal steht unter Denkmalschutz und liegt an der Kötzschenbrodaer Straße, zwischen den Ortsteilen Kötzschenbroda und Serkowitz, außerhalb des Serkowitzer Dorfkerns. Der Stein erinnert an das Ereignis vom 18. Oktober 1784, bei dem die Frauen die Weiterfahrt der Kutschen stoppten, weil die Straße von Abriss bedroht war. Aufgrund dieses Vorfalls wurden zwischen 1785 und 1788 umfangreiche Baumaßnahmen an der Elbe durchgeführt. 1788 wurde die Meißner Straße als neue Post- und Landstraße eingerichtet, und 1788 wurde der Gasthof „Weißes Roß“ gebaut. 1989 wurde der Stein zum 900. Jubiläum der Belehnung des Hauses Wettin neu enthüllt. Der Weiberstein steht an der Kötzschenbrodaer Straße, leicht außerhalb des Serkowitzer Dorfkerns. Er ist mit einer Inschrift und dem Wappen des Hauses Wettin versehen. Die Umgebung umfasst die alte Meißner Post- und Landstraße sowie den Gasthof „Weißes Roß“. Der Stein ist ein Zeugnis für die Geschichte der Region und der Begegnung zwischen der Bevölkerung und der Kurfürstlichen Familie.
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- Art
- Monument
- Ort
- Radebeul
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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