Gedenkstätte Point Alpha
Point Alpha liegt auf einem Höhenrücken zwischen Geisa in Thüringen und Rasdorf in Hessen, dort, wo bis 1989 die innerdeutsche Grenze verlief. Der Ort war einer von vier US-Beobachtungsstützpunkten an dieser Grenze; der Name „Observation Post Alpha“ verweist darauf, dass es der zuerst errichtete war. Heute ist er eine Mahn- und Begegnungsstätte, an der sich beide Seiten der Grenze im Original nebeneinander betrachten lassen. Das Gelände wurde 1965 an die US Army übergeben. Zwischen 1968 und 1985 entstanden nacheinander ein Holz-, ein Stahl- und ein Betonturm. Die militärische Bedeutung des Punktes ergab sich aus seiner Lage im Zentrum der als Fulda Gap bekannten NATO-Verteidigungslinie — jenem Abschnitt, der im Ernstfall als eines der ersten Operationsgebiete gegolten hätte. 1991 zog sich die US Army zurück, 1995 wurde die Anlage unter Denkmalschutz gestellt; seit 2008 trägt die Point-Alpha-Stiftung die Gedenkstätte. Zum Besuch gehören das US-Camp auf hessischer Seite, rekonstruierte DDR-Grenzanlagen mit Kolonnenweg, Wach- und Beobachtungstürmen sowie das „Haus auf der Grenze“ in Geisa mit einer Ausstellung zum Grenzregime und zum Leben im Sperrgebiet. Entlang des ehemaligen Todesstreifens führt der „Weg der Hoffnung“, ein Kreuzweg mit vierzehn Skulpturen von Ulrich Barnickel über rund 1.400 Meter. Ein Grenzlehrpfad von Wenigentaft zum Rasdorfer Berg ergänzt das Gelände über etwa zehn Kilometer mit sechzehn Informationstafeln.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
A közelben
- Point Alpha557 m
- Schloss Geisa1.7 km
- Rasdorf2.0 km
- Burg Rockenstuhl4.3 km
- Gehilfersberg3.1 km
- Ringwallanlage Kleinberg4.2 km
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