Dobrošov

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Královéhradecký kraj

Dobrošov

Museum in Tschechien

Die Festung Dobrošov ist ein unvollendeter Befestigungsbau der Tschechoslowakei, der Teil des Tschechoslowakischen Walls war. Sie liegt in Dobrošov bei Náchod, auf einer Höhe von etwa 600 m n.m. Die Anlage wurde 1937 begonnen und war ursprünglich zur Abwehr eines deutschen Angriffs gedacht. Sie umfasst 1750 m Gänge und sieben Hauptobjekte, darunter drei vollendete Bunker. Die Baukosten beliefen sich auf 33.557.057,80 Tschechoslowakische Kronen, und bis zu 490 Arbeiter arbeiteten im Drei-Schicht-Betrieb daran. Die Festung wurde nach dem Münchner Abkommen 1938 unterbrochen und erst nach 1939 unter deutscher Verwaltung. Sie diente während des Zweiten Weltkriegs als Propagandastätte. Nach 1945 ging sie an die tschechoslowakische Armee, die sie 1968 für museale Zwecke übergeben ließ. Das Museum wurde 1969 eröffnet und zeigt die Geschichte der Grenzbefestigungen sowie des Zweiten Weltkriegs. Die Anlage ist seit 1995 ein Nationales Kulturdenkmal. Besucher können die Gänge durchwandern und die Bunker wie „Můstek“, „Jeřáb“ und „Zelený“ besichtigen. Im „Jeřáb“ sind Wandmalereien des Soldaten Eduard Zicháček zu sehen, und im „Zelený“ befinden sich noch funktionslose Waffen aus einem Film. Die Bunker „Amerika“, „Kaplička“, „Portál“ und „Maliňák“ sind unvollendet. Die unterirdischen Räume enthalten Kaserne, Lazarett, Munitionslager und Arbeitsbereiche. Die Anlage bietet Ausblicke auf die Umgebung und ist Teil der historischen Landschaft der Region.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.

Art
Militärmuseum, Artilleriefort
Ort
Dobrošov
Denkmalstatus
Teil eines Kulturdenkmals in Tschechien

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