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Bischofswerda
Große Kreisstadt im Landkreis Bautzen, Sachsen, Deutschland
Bischofswerda ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Bautzen, etwa 30 km östlich von Dresden. Sie liegt am westlichen Rand der sächsischen Oberlausitz und ist als „Tor zur Oberlausitz“ bekannt. Die Stadt ist von der Wesenitz und dem Kloster-Butterbergmassiv geprägt und verbindet Waldland mit dem Sorbengau Milska. Die Wesenitz verläuft hier in eine nördliche Richtung, was zu einer sumpfigen Niederung führte, in der Teiche entstanden. Bischofswerda hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Die Stadt wurde 1076 von Bischof Benno von Meißen gegründet und wurde 1227 erstmals urkundlich erwähnt. Sie erlebte mehrere Brandniederlagen, unter anderem 1429 durch die Hussiten. Die Stadtmauer wurde 1288 errichtet, und bis 1852 diente der Stadtturm als Gefängnis. 1998 wurde sie zur Großen Kreisstadt erhoben. Die Stadt bietet einen gut erhaltenen mittelalterlichen Grundriss, der sich bis heute im Altmarkt widerspiegelt. Hier steht das klassizistische Rathaus aus dem Jahr 1818, das mit einem Mediaturm und einem Paradiesbrunnen (Evabrunnen) sowie verschiedenen Bürgerhäusern umgeben ist. Die Altstadtbebauung aus den Jahren nach 1813 ist fast vollständig erhalten. Zudem sind die Grundmauern des alten Rathauses in der Neugestaltung des Marktes sichtbar. Drei Schieböcke markieren den Spitznamen der Stadt.
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- Art
- Große Kreisstadt, Stadt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Bautzen
- Seehöhe
- 304 m
A közelben
- Stadtmuseum76 m
- Fronfeste160 m
- Butterberg3.2 km
- Klosterwasser3.5 km
- Marienkirche (Goldbach)2.9 km
- Rammenau4.1 km
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