Trunkelsberg

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SchwabenBezirk Schwaben

Trunkelsberg

Gemeinde in Deutschland

Trunkelsberg liegt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu, direkt an der Stadtgrenze von Memmingen in der Region Donau-Iller. Die Gemeinde besteht aus zwei Gemeindeteilen, dem Einöden Geishof und dem Dorf Trunkelsberg. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Memmingerberg und gehört zur Region Oberschwaben. Die Gemeinde ist die am dichtesten besiedelte im Landkreis und hat sich in den letzten Jahrzehnten durch eine Bevölkerungszunahme von über 16 % verändert. Trunkelsberg hat wahrscheinlich zur Gründungsausstattung des Klosters Ottobeuren im 9. Jahrhundert gehört und wurde im 10. Jahrhundert wieder als königlicher Besitz beansprucht. Im Laufe der Zeit wechselte der Ort mehrfach den Besitzer, unter anderem durch die Familie Eisenburg und die Memminger Patrizierfamilie Sättelin. 1806 kam der Ort mit der Rheinbundakte zum Königreich Bayern, und 1818 wurde die politische Gemeinde gegründet. Die religiöse Geschichte ist geprägt von der Katholischen Pfarrgemeinde St. Ulrich in Amendingen und der evangelischen Kirchengemeinde in Memmingerberg. Trunkelsberg ist bekannt für seine katholische Kirche St. Stanislaus Kostka, das ehemalige Schloss und die Arbeiterhäuser der Künersberger Manufactur. Die Unterallgäuhalle dient als Veranstaltungsstätte. Die Gemeinde verfügt über einen Kindergarten und eine kleine Grundschule. Prominente Persönlichkeit aus dem Ort ist Otto Dopfer, ein Physiker, der dort aufgewachsen ist. Die Gemeinde ist politisch von den Grünen und der Wählervereinigung Einigkeit geprägt, mit einem wechselnden Sitzverhältnis in den letzten Wahlperioden.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Unterallgäu
Seehöhe
625 m
Források:Trunkelsberg (CC0-1.0)

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