Kollegiatstift Möckmühl
Kloster in Deutschland
Das Kollegiatstift Möckmühl war ein Stift im heutigen Landkreis Heilbronn, nordöstlich von Baden-Württemberg. Es existierte von 1379 bis 1558 und lag unterhalb der Burg Möckmühl, oberhalb der alten Fuldaer Eigenkirche. Die Stiftskirche stand im Zentrum der Anlage und war Teil des Residenzstifts der Herren von Hohenlohe. Das Stift war von großer Bedeutung für die Region, besaß umfangreiche Besitzungen und war mit der Pfarrkirche in Honhardt verbunden. Es hatte Rechte über mehrere Gemeinden und erhielt Schenkungen, darunter von Dieter II. Landschad von Steinach. Die Verwaltung wurde durch einen Propsten und ein Kapitel gesteuert, wobei der Bischof von Würzburg eine wichtige Rolle spielte. Im Stift lebten Kanoniker, die oft aus dem Bürgertum stammten, und es gab eine Stiftsschule, die bis 1587 bestand. Die Stiftskirche wurde in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges zerstört, und ihre Ruinen blieben bis ins 18. Jahrhundert erhalten. Die Auflösung des Stifts 1558 führte zur Übertragung seiner Besitzungen an das allgemeine Kirchengut.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Möckmühl
- Erbaut
- 1379
A közelben
- Burg Möckmühl106 m
- Heimatmuseum Möckmühl179 m
- Kellertheater167 m
- Hallenbad Möckmühl479 m
- Alte Bürg1.1 km
- Möckmühl1.2 km
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