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Zisterzienserinnenabtei Wonnental
ehemaliger Konvent von Zisterzienserinnen bei Kenzingen im nördlichen Breisgau
Das Kloster Wonnental war ein Zisterzienserinnenkonvent bei Kenzingen im nördlichen Breisgau. Es wurde 1242 erstmals urkundlich erwähnt und stand im Besitz des badischen Staates bis zur Säkularisation 1806. Das Kloster entstand aus der Vereinigung von religiösen Frauengemeinschaften in Nidingen und Altenkenzingen. Rudolf von Üsenberg schenkte dem Kloster 1248 sein Patronatsrecht und gründete 1249 die Stadt Kenzingen. Das Kloster erlebte seine Blütezeit im 14. Jahrhundert, als es umfangreichen Grundbesitz besaß und prächtige Handschriften wie ein Graduale und ein Antiphonar erstellte. Wirtschaftliche Schwierigkeiten im 15. Jahrhundert führten zu einem Niedergang. Im Dreißigjährigen Krieg mussten die Nonnen 1632 das Kloster verlassen. Es wurde 1806 säkularisiert und später zur Zichorien- und Runkelrüben-Fabrik umgenutzt. Der heute verfallene Klosterkomplex ist in Privathäusern aufgeteilt. Reste der ehemaligen Klosterkirche und andere Gebäude sind erhalten. Die historischen Gebäude und Räume erzählen von der Geschichte des Konvents und seiner Verbindung zur Stadt Kenzingen. Die Umgebung um das Kloster bietet einen Blick auf die Landschaft des Breisgau.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Kenzingen
- Erbaut
- 1300
A közelben
- Schwesternsammlung Nidingen137 m
- Burg Kenzingen441 m
- Kenzingen710 m
- Schwesternsammlung Kenzingen711 m
- Johanniterordenshaus Kenzingen702 m
- Franziskanerkloster Kenzingen871 m
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