Kriegerdenkmal

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Kriegerdenkmal

Denkmal in Deutschland

Das Kriegerdenkmal Eilendorf steht an der Marienstraße im Stadtteil Eilendorf von Aachen. Es wurde 1927 nach Plänen des Bildhauers Fritz Neumann errichtet und dient als Gedächtnisstätte für die 377 Eilendorfer, die im Ersten Weltkrieg ums Leben kamen. Der Standort wurde ursprünglich an der St.-Apollonia-Kapelle vorgesehen, doch schließlich wurde die Abschlusswand am alten Friedhof an der Pfarrkirche St. Severin gewählt, um ein imposantes Bild mit der Kirche zu schaffen. Das Denkmal erinnert an die Gefallenen mit einer Skulptur des heiligen Sebastian, der vom Pfeil getroffen auf sein Schild stützt und zu Tode sinkt. Auf einem Sockel aus Blaustein und einem Weihestein mit der Inschrift „Den im Weltkrieg 1914–1918 Gefallenen zum ehrenden Gedächtnis“ steht die Figur. Die Anlage ist auf einer Anhöhe mit einem Treppenaufgang errichtet und wird von fünf gotisch geformten Fensternischen umgeben, in denen die Namen der Gefallenen eingraviert sind. Die Denkmalanlage wurde 1927 eingeweiht und bis heute in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Die Anlage bietet einen Blick auf die umliegende Kirchenmauer und die Anhöhe. Die Treppenführung ermöglicht einen Zugang zur Denkmalanlage, die mit einer Klinkermauer ausgestattet ist. Jährlich ehren die Eilendorfer Ortsvereine die Gefallenen mit einer Kranzniederlegung. In der Nacht von 1934 wurde das Denkmal mehrfach beschädigt, doch es blieb bis heute in seiner ursprünglichen Form erhalten.

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Art
Monument
Ort
Aachen

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