Musée du Débarquement
Das Musée du Débarquement steht auf der Esplanade direkt über dem Strand von Arromanches-les-Bains im Calvados, an jener Stelle, an der im Juni 1944 der künstliche Hafen Mulberry B entstand. Es war das erste Museum überhaupt, das an die Landung in der Normandie erinnerte: Auf Betreiben von Raymond Triboulet errichtet, wurde es am 5. Juni 1954 von Staatspräsident René Coty eingeweiht. Entworfen hat den Bau der Architekt François Carpentier, der 1963 Bürgermeister von Arromanches wurde. Im Mittelpunkt steht der Hafen selbst. Bewegliche Modelle zeigen die schwimmenden Pontons und die auf ihnen verlegten Fahrbahnen, ein Diorama erklärt, wie die Anlage gebaut und betrieben wurde. Dazu kommen Ausrüstungsstücke und Objekte britischer, kanadischer und amerikanischer Herkunft sowie ein rund dreißigminütiger Dokumentarfilm, der aus Aufnahmen der Vorbereitungszeit zusammengestellt ist. Das Haus trägt das staatliche Label „Musée de France"; 2019 kamen 326.674 Besucher. Der Besuch lebt vom Ort: Durch die Fenster und von der Esplanade aus liegen die Betonkästen des Hafens in der Bucht, so dass Modell und Wirklichkeit direkt nebeneinanderstehen. Bei Ebbe lassen sich Teile der Caissons vom Strand aus aus der Nähe sehen. Arromanches selbst ist ein kleiner Badeort an Gold Beach, der im Krieg bewusst verschont blieb, um die Hafenanlage nicht zu gefährden.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
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