Severní

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Ústecký kraj

Severní

Ortsteil der Gemeinde Lobendava in Tschechien nahe der Grenze zu Sachsen

Severní ist ein Ortsteil der Gemeinde Lobendava in Tschechien und liegt sechs Kilometer nordöstlich von Dolní Poustevna. Der Ort befindet sich im Schluckenauer Zipfel an der Grenze zu Deutschland/Sachsen und gehört zum Okres Děčín. Er ist südöstlich des Hohwaldes und erstreckt sich entlang der Bäche Severní potok und Luční potok. Umgeben ist er von mehreren Bergen, darunter der nördlichste Punkt des geschlossenen tschechischen Sprachgebietes. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Er wurde erstmals 1223 urkundlich erwähnt und war Teil der Herrschaft Hainspach. Im 19. Jahrhundert zählte das Dorf bis zu 1585 Einwohner und hatte eine vierklassige Schule. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es 1947 in Severní umbenannt und 1950 in die Gemeinde Lobendava eingemeindet. Heute ist es ein kleiner Ort mit 54 Einwohnern. In Severní gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter ein Gefallenendenkmal, eine Kapelle der Hl. Anna und Kreuzweg auf dem Anenský vrch sowie gezimmerte Block- und Umgebindehäuser. Die Ortsverbindungsstraße nach Steinigtwolmsdorf wurde als touristischer Grenzübergang hergerichtet. Zudem sind Reste einer Kapelle und eines Kreuzweges aus dem Jahr 1914 auf dem Jáchym erhalten.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.

Art
Katastralgemeinde in Tschechien, Gemeindeteil in Tschechien
Ort
Lobendava
Seehöhe
360 m

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