Cáceres

📷 Kép: Wikimedia Commons

Cáceres

Gemeinde in Extremadura, Spanien

Cáceres liegt im Südwesten Spaniens in der Autonomen Region Extremadura und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Stadt ist an der antiken Handels- und Militärstraße Via de la Plata gelegen, die im Mittelalter als Pilgerweg nach Santiago de Compostela diente. Die Altstadt, die seit 1986 zum UNESCO-Welterbe zählt, ist umgeben von ausgedehnten Eichenhainen, die als dehesas bekannt sind. Die Region ist von Bächen durchzogen und liegt etwa 25 km südlich des Flusses Tajo. Die Geschichte von Cáceres reicht bis in die römische Zeit zurück, als die Festungsanlage Castra Caecilia errichtet wurde. Die Stadt wurde im 6. Jahrhundert von den Westgoten zerstört und später von den Mauren wiederaufgebaut. Im 13. Jahrhundert wurde sie von König Ferdinand II. von León erobert, doch bereits 1165 wurde sie von einem portugiesischen Abenteurer erneut genommen. Im 15. Jahrhundert wurde die Stadt stark zerstört, als Isabella I. die Türme von Häusern abriss, die nicht an ihrer Thronfolge unterstützt hatten. Die Stadt trägt daher den Beinamen „Enthauptete Hauptstadt“. Im Spanischen Bürgerkrieg stand sie auf der Seite der Nationalisten und wurde von Franco zum Hauptquartier. Cáceres ist bekannt für seine Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe gehört, und für die traditionelle Handwerkskunst sowie die Produktion von Schinken und Likör aus Eicheln. Die Stadt ist auch ein Kulturzentrum mit zahlreichen Festivals, darunter das WOMAD-Festival und das Festival de Flamenco de Cáceres. Die Altstadt ist von einer Mauer umgeben und besteht aus vier Pfarreien, die die Stadtstruktur prägen. In der Stadt gibt es auch das Kloster Yuste, in dem Kaiser Karl V. nach seiner Abdankung lebte.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.

Art
Gemeinde in Spanien
Ort
Provinz Cáceres
Seehöhe
459 m
Források:Cáceres (CC0-1.0)

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