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Stéblová
Gemeinde in Tschechien
Stéblová ist eine Gemeinde im Okres Pardubice, sieben Kilometer nördlich des Stadtzentrums von Pardubice. Sie liegt rechtsseitig des Grabens Velká strouha in der Pardubická kotlina. Das Dorf ist umgeben von Teichen, Wäldern und Hügeln, darunter das Teichgebiet der drei Oplatíl-Teiche und der Teich Hrádek. Nordöstlich verläuft die Bahnstrecke Pardubice–Liberec, und östlich des Dorfes befindet sich der Bahnhof Stéblová. Stéblová hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1385 wurde das Dorf erstmals erwähnt, und im 16. Jahrhundert entstanden die Fischteiche Oplatíl und Velká Čeperka. 1549 wurde das Dorf nach einem Überschwemmungsschaden neu gebaut. 1960 war ein schwerer Eisenbahnunfall mit 118 Toten und 110 Verletzten, der als das schwerste Zugunglück in der Tschechoslowakei gilt. 1976 wurde Stéblová eingemeindet, löste sich 1990 wieder ab und bildete eine eigene Gemeinde. In Stéblová gibt es mehrere sehenswerte Orte. Auf dem Dorfplatz steht ein Sandsteinkreuz aus dem Jahr 1899, das anlässlich des 50. Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. errichtet wurde. Ein Spritzenhaus mit Glockentürmchen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und ein Gedenkstein an den Eisenbahnunfall von 1960 sind weitere Highlights. Westlich des Dorfes befindet sich der Baggersee Hrádek, der als Badegewässer und Trinkwasservorrat genutzt wird. Die Umgebung umfasst Teiche, Wälder und den Rücken Stéblovská stráň mit einer Höhe von 233 m n.m.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Pardubice
- Seehöhe
- 223 m
- Website
- https://www.steblova.cz
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