Lavamünd

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KärntenBezirk Wolfsberg

Lavamünd

Marktgemeinde im Bezirk Wolfsberg, Kärnten

Lavamünd liegt im Südosten Kärntens auf einer Landzunge an der Mündung der Lavant in die Drau. Die Gemeinde ist der tiefste Punkt des Bundeslandes und liegt 348 Meter über dem Meer. Im Nordosten steigt das Gebiet auf über 1400 Meter an. Die Gemeinde wird von der Drau und der Lavant begrenzt, wobei die letztere die südliche Grenze bildet. Um Hochwasser zu verhindern, wurde eine Schutzmauer und zwei Brücken gebaut, die bis 2023 fertiggestellt werden sollen. Lavamünd wurde erstmals 1334 urkundlich erwähnt und war im 12. Jahrhundert ein wichtiger Marktplatz. Im Jahr 1091 schenkte ein Graf dem Kloster St. Paul einen Stadelhof. Der Ort war mehrmals von Hochwasser der Drau betroffen, wobei der Hauptplatz 1851 überflutet wurde. Die Gemeinde wurde im 19. Jahrhundert durch die Einbindung von Teilen anderer Gemeinden erweitert. Zudem spielte Lavamünd eine Rolle im Kärntner Abwehrkampf nach dem Ersten Weltkrieg, als jugoslawische Truppen einmarschierten und später wieder vertrieben wurden. Lavamünd ist bekannt für seine katholischen Pfarrkirchen, darunter die Maria Himmelfahrt und die hl. Johannes der Täufer. Die Gemeinde hat eine reiche kulturelle Geschichte, die sich in den Wappen und der Volksabstimmung von 1920 widerspiegelt. Der Gemeinderat besteht aus 19 Mitgliedern, und das Wappen der Gemeinde erinnert an das Ergebnis der Volksabstimmung, bei der 92,9 % der Einwohner für Österreich stimmten. Die Gemeinde ist auch ein Ausgangspunkt für Wanderwege wie den Südalpenweg.

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Art
Gemeinde in Österreich, Marktgemeinde
Ort
Bezirk Wolfsberg
Seehöhe
348 m
Források:Lavamünd (CC0-1.0)

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