Netzschkau

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Netzschkau

Stadt im Vogtlandkreis, Sachsen, Deutschland

Netzschkau ist eine Stadt im Vogtlandkreis, nördlich von Plauen. Sie liegt im Osten des Naturraumes Vogtland und wird im Norden von der Göltzsch begrenzt. Die höchste Erhebung der Region ist der Kuhberg mit 510 m ü. NHN. Zu Netzschkau gehören die Ortsteile Brockau, Foschenroda und Weidig. Die Stadt grenzt an mehrere Nachbargemeinden, darunter Reichenbach und Plauen. Netzschkau wurde im 9. Jahrhundert von Sorben gegründet und wurde 1351 erstmals erwähnt. 1491 erhielt die Stadt das Stadtrecht durch ein Privileg des Kurfürsten Friedrich der Weise. Im 19. Jahrhundert wuchs die Stadt durch Industrialisierung und die Errichtung der Göltzschtalbrücke. 1944 übernahm die Stadt das Schloss Netzschkau samt Park. Die Stadt entwickelte sich zu einer bedeutenden Industriestadt des Vogtlands. In Netzschkau gibt es mehrere sehenswerte Bauwerke, darunter die Göltzschtalbrücke, das Schloss Netzschkau und der Bismarckturm auf dem Kuhberg. Die Schlosskirche, ein spätgotisches Gotteshaus, wurde 1840 geweiht und wurde mehrfach saniert. Die Katholische Pfarrvikarie „St. Joseph“ und die Evangelisch-methodistische Kirche sind weitere religiöse Stätten. Die Stadt verfügt auch über das Vogtländische Bergbaumuseum und das Museum Schloss Netzschkau.

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Art
Stadt in Deutschland
Ort
Vogtlandkreis
Seehöhe
378 m

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