Kirchenruine St. Laurentius

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Kirchenruine St. Laurentius

Kirchenruine in Hann. Münden in Niedersachsen

Die Kirchenruine St. Laurentius liegt im Stadtteil Altmünden von Hann. Münden in Niedersachsen. Sie entstand im 11. bis 13. Jahrhundert als zwei Bauabschnitte, wobei der Westbau als Wehrkirche mit mächtigen Mauern gilt. Die Ruine steht heute in einem Kleingartengelände nahe der Weser, wo sie nach dem Abbruch im Dreißigjährigen Krieg als Garten genutzt wurde. Die größten Ausmaße der Kirche lagen im Spätmittelalter mit etwa 19 Metern Länge und 8,5 Metern Breite. Die Ruine lohnt sich durch ihre historische Bedeutung und archäologische Funde. Im 20. Jahrhundert wurde ein Ostgiebel mit einem gotischen Fenster erhalten, bis um 1960 die oberen Mauern abgerissen wurden. 1993 fanden Ausgrabungen unter Leitung von Klaus Grote die Fundamente der Kirche, die zu zwei verbundenen Bauwerken gehörten. Dabei wurden Keramikscherben, Münzen und Skelette gefunden, die auf die Siedlung Gimundi und die Nutzung der Kirche bis ins 15. Jahrhundert hinweisen. Im Inneren der Ruine gibt es einen Granitstein mit einem Taufbecken, das Regenwasser sammelt. Die Ausgrabungen zeigten, dass der Westbau romanisch als Wehrkirche gebaut wurde und um 1300 der Ostbau angebaut wurde. Die Funde belegen, dass die Kirche bis ins 15. Jahrhundert genutzt wurde und zum Leben der Siedlung Gimundi beitrug. Die Ruine bietet somit Einblick in die mittelalterliche Geschichte der Region.

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Art
Ruine, Kapelle
Ort
Hann. Münden
Adresse
Kapellenweg
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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