Minoritenkloster Brilon
Kloster in Deutschland
Das Minoritenkloster Brilon wurde 1653 gegründet und liegt in der Stadt Brilon. Es war eine Niederlassung der Franziskaner-Conventualen in der Kölner Ordensprovinz. Die Gründung wurde durch die Genehmigung des Kölner Erzbischofs Max Heinrich von Bayern ermöglicht, nachdem die Minoriten die Nikolai-Kapelle und ein angrenzendes Haus erworben hatten. Das Klostergebäude wurde 1663 begonnen und 1703 fertiggestellt. Die Minoriten betreuten ab 1655 eine Lateinschule, die bis 1786 bestand. Die Schule hatte bis zu 80 Schüler, bis 1795 waren es nur noch 13. Die Ordensgemeinschaft bestand aus bis zu 18 Mitgliedern, darunter Patres und Laienbrüder. Die Klosterkirche wurde 1772 errichtet und 1782 fertiggestellt. Die Finanzierung wurde unterstützt durch den Bürgermeister Johann Melchior Wichartz, der 14.000 Reichstaler beisteuerte. Das Kloster war bis 1803 bestehend, bis die Säkularisation es aufgelöst und das Gebäude an das Gymnasium Petrinum Brilon übergeben wurde. Die Bibliothek wurde teilweise in die Schule übernommen, während die Archive im Staatsarchiv Münster und im Erbistumsarchiv Paderborn verwahrt werden. Die Liste der Guardiane zeigt die Leitung des Klosters von 1653 bis 1803.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Brilon
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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