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Henrichshütte
ehemaliges Hüttenwerk und Museum in Hattingen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Henrichshütte ist ein ehemaliges Hüttenwerk in Hattingen, das heute als Museum genutzt wird. Sie wurde 1854 gegründet und nach dem Grafen Henrich zu Stolberg-Wernigerode benannt. Die Hütte war bekannt für ihre Produktion von Edelstahl und war eines der traditionsreichsten Hüttenwerke des Ruhrgebiets. Sie veränderte mehrfach ihre Eigentümer, blieb aber unter dem Namen Henrichshütte erhalten. Im Jahr 1987 wurde sie stillgelegt, nachdem die Hochöfen und das Stahlwerk geschlossen wurden. Die Henrichshütte war ein bedeutender Produktionsort für Roheisen und Stahl, mit Hochöfen, die bis zu 800 t Roheisen pro Tag produzierten. Sie war Teil der Ruhrstahl AG und später der Thyssen-Gruppe. Die Stilllegung 1987 führte zu massiven Arbeitsplatzverlusten, doch die Stadt Hattingen setzte sich für Ersatzarbeitsplätze ein. Die Hütte war auch für ihre Spezialisierung auf hochwertige Stahlprodukte bekannt, darunter Bauteile für Arianeraketen und Reaktordruckbehälter. Heute ist die Henrichshütte ein Industriemuseum, das die Geschichte des Hüttenwerks und die Entwicklung der Stahlindustrie in Hattingen zeigt. Im Umfeld der Hütte liegt der Henrichsteich, und das Gelände wurde für neue Nutzungsmöglichkeiten vorbereitet. Die Hütte bleibt ein Zeugnis der industriellen Geschichte des Ruhrgebiets und der Veränderungen in der Region.
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- Art
- Museum, Hüttenwerk
- Ort
- Hattingen
- Erbaut
- 1854
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