Burgstall Kolmberg
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Kolmberg ist eine abgegangene Höhenburg auf der 643 Meter hohen Bergkuppe des Kohlberges in der Gemeinde Waffenbrunn. Die Anlage liegt im Oberpfälzer Landkreis Cham in Bayern und wird als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-3-6742-0020 geführt. Sie war einstmals Stammsitz der Herren von Kolmberg, einer markgräflichen Ministerialenfamilie, und wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Die Burg wurde erstmals 1135 bis 1146 in einer Schenkung erwähnt und verlor im 14. Jahrhundert ihren Besitz durch eine Schwarzenburger Ministerialenfamilie, die die Burg vermutlich aufgab und nach Cham zog. Ab dem 16. Jahrhundert war sie Landsassengut des Ortes und im Besitz von Christoff Perkoffer von Özing auf Kolnberg. Die ehemalige Burganlage ist heute nur als Bodendenkmal erhalten und zeigt kaum Spuren der ursprünglichen Bebauung. Der Burgstall ist in eine Oberburg auf einem trapezförmigen Plateau und eine darunter liegende Unterburg geteilt. Die Anlage wurde 1568 von Philipp Apian beschrieben, der einen quadratischen Bergfried und dachlose Gebäude dargestellt hat. Heute sind nur geringe Spuren einer Ringmauer erhalten. Umgebung und Ausblick sind geprägt von der felsigen Bergkuppe und der Landschaft der Gemeinde Waffenbrunn.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Waffenbrunn
- Erbaut
- 1100
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
A közelben
- Bodendenkmal in Waffenbrunn, #D-3-6742-0081645 m
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- Bodendenkmal in Waffenbrunn, #D-3-6741-01432.9 km
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