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Johanniterkirche
Kirchengebäude in Villingen-Schwenningen, Baden-Württemberg
Die Johanniterkirche in Villingen-Schwenningen ist die älteste protestantische Kirche der Stadt und steht im Stadtbezirk Villingen im Schwarzwald-Baar-Kreis. Sie wurde ursprünglich als Kirche der Johanniter-Komturei im 14. Jahrhundert errichtet und wurde 1711 barock umgebaut. Die Kirche wurde 1803 säkularisiert und diente zeitweise als Gefängnis. 1860 wurde sie als evangelische Kirche eingeweiht und mehrfach renoviert, zuletzt 2012. Die Johanneskirche ist eine vierjochige Saalkirche mit eingezogenem Chor und einem asymmetrisch angelegten Kirchturm. Der Innenraum ist mit flachen Decken, Stuckverzierungen und farbigen Gemälden ausgestattet. Die Rundbogenfenster beleuchten den Raum, und aus der ursprünglichen Bauphase sind das Ostfenster des Chors und eine Sakramentsnische erhalten. Der Westportal stammt aus der mittelalterlichen Zeit und bildet den Zugang zum Kirchenschiff. Im Inneren der Kirche befindet sich eine Orgel aus dem Jahr 1829 sowie ein Geläut. Das Chorgestühl stammt aus der Holzbildhauerwerkstatt von Johann Schupp. Im Chorraum ist ein gotisches Fenster mit einem Glasbild von Georg Meistermann zu sehen. Einige Kirchenparamente wurden nach 1820 an andere Pfarreien verkauft. Im Turm hängt ein Aquarell des Kirchenmalers Säger Barnabas, das heute im Museum Villingen zu sehen ist.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Villingen-Schwenningen
- Erbaut
- 1711
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Baden-Württemberg
A közelben
- Ursulinenkloster St. Ursula, Villingen65 m
- Johanniterkommende Villingen69 m
- Kloster St. Clara (Bickenkloster)81 m
- Bickentor71 m
- Theater am Turm83 m
- Frauensammlung St. Nikolaus/Vetternsammlung, Villingen155 m
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