Musée d'Orsay
Das Musée d'Orsay steht am linken Seineufer im 7. Pariser Arrondissement, in der ehemaligen Gare d'Orsay. Den Kopfbahnhof der Bahngesellschaft Paris–Orléans errichtete der Architekt Victor Laloux zwischen 1898 und 1900; hinter der Steinfassade liegt eine weite Bahnsteighalle. Nachdem der Fernverkehr längst abgezogen war, bauten Renaud Bardon, Pierre Colboc und Jean-Paul Philippon das Haus von 1983 bis 1986 zum Museum um, die Innenräume gestaltete die Architektin Gae Aulenti. Eröffnet wurde es am 9. Dezember 1986. Gesammelt wird die westliche Kunst zwischen 1848 und 1914, und zwar in ganzer Breite: Malerei, Skulptur, Kunstgewerbe, Grafik, Fotografie und Architektur. Der Schwerpunkt liegt beim Impressionismus und Postimpressionismus, dessen Bestand hier als der bedeutendste der Welt gilt. Zu sehen sind unter anderem Édouard Manets „Le Déjeuner sur l'herbe", fünf Fassungen von Claude Monets Kathedrale von Rouen und Paul Cézannes „Kartenspieler". Auf 57.400 Quadratmetern Nutzfläche stehen rund 2.300 Werke dauerhaft in den Sälen. Die Bahnhofshalle bildet weiterhin das Rückgrat des Rundgangs: Im Mittelschiff stehen die Skulpturen, die Sammlungen verteilen sich auf die seitlichen Galerien und die oberen Ebenen, und die große Bahnhofsuhr ist erhalten geblieben. Bei einem Umbau im Jahr 2011 kamen neue Räume für das Kunstgewerbe hinzu, die Impressionistengalerie wurde neu gefasst. Mit knapp 3,8 Millionen Besuchern im Jahr 2025 gehört das Haus zu den meistbesuchten Museen Frankreichs; vor den bekannten Bildern wird es entsprechend eng.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
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