Svartisen

Der Svartisen ist mit rund 370 Quadratkilometern der zweitgrösste Gletscher Norwegens. Er erstreckt sich über die Kommunen Rana, Meløy und Rødøy in der Provinz Nordland; der Polarkreis quert seinen südlichen Teil. Kartiert wurde er 1964. Er ist der am tiefsten gelegene Gletscher des europäischen Festlands – an seinem niedrigsten Punkt reicht er bis auf 20 Meter über Meer hinab, was ihn ungewöhnlich leicht erreichbar macht. Es handelt sich um einen typischen Plateaugletscher mit flachem Oberteil, der heute aus zwei Eiskörpern besteht. Der Westteil misst 221 Quadratkilometer und wäre für sich allein der zweitgrösste Gletscher des Landes, der Ostteil mit 148 Quadratkilometern der viertgrösste. Höchster Punkt im Westen ist der Snøtinden mit 1.594 Metern, im Osten der Istinden mit 1.572 Metern. In der Kleinen Eiszeit um die Mitte des 18. Jahrhunderts hingen beide Teile noch zusammen. Der grosse Rückgang setzte um 1923 ein, als das Eis im Glomdalen zusammensackte und der Gletscher sich teilte. Vom Westteil ziehen mehrere Gletscherzungen herab, die bekannteste ist der Engabreen, der sich nach Nordwesten zum Holandsfjord erstreckt. Die meisten Besucher kommen von der Fylkesstrasse 17 und nehmen die Fähre über den Holandsfjord; von dort führt ein kurzer Fussweg zum Engabrevatnet. Im Osten reichte das Eis 1930 noch bis an den Svartisvatnet heran, hat sich seither aber stark zurückgezogen. Der grösste Gletscherarm im Osten, der Austerdalsisen, ist das meistbesuchte Ziel; die meisten erreichen ihn per Boot über den Svartisvatnet.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.

A közelben

🗺 Túra ezekből a helyekből →

QR-Code

QR 7d71717
7d71717