Kloster Göllingen

📷 Kép: Wikimedia Commons

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Kloster Göllingen

ehemaliges Kloster in Kyffhäuserland, Kyffhäuserkreis, Thüringen

Die Ruine des ehemaligen Benediktinerklosters St. Wigbert liegt in Göllingen im Kyffhäuserland, nördlich Thüringens. Sie befindet sich zwischen Sondershausen und Bad Frankenhausen und wurde um 1005/1006 als Tochterkloster der Abtei Hersfeld gegründet. Die Klosteranlage wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und bis 1995 als Konservenfabrik genutzt. Heute ist der Klosterturm mit Chor, Glocken- und Läutegeschoss sowie Krypta erhalten, während die Klosterkirche als Bodendenkmal existiert. Das Kloster war bis 1606 ein bedeutendes Benediktinerinnenkloster, das nach der Säkularisation in eine hessische Domäne umgewandelt wurde. Im 13. Jahrhundert stiftete die Familie von Heldrungen Seelgerät und Waldrechte, was die Bedeutung des Klosters unterstrich. 1995 wurde die Klosterruine von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten übernommen und als Kulturdenkmal museal genutzt. Seit 2025 gibt es eine Dauerausstellung, die die Geschichte des Klostergeländes von der Gründung bis zur heutigen Nutzung erzählt. Besucher können den Klosterturm betreten und von den Zwillingsfenstern im Glockengeschoss einen Rundblick genießen. Die Krypta unter dem Chor ist der älteste erhaltene Raum des Klosters. Die Klosterkirche wurde im 11. Jahrhundert aus Stein errichtet und im 13. Jahrhundert erweitert. Die Bausubstanz zeigt eine hohe Steinbearbeitung und eine klare Gliederung der Wände. Auf dem Gelände finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt.

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Art
Kloster
Ort
Kyffhäuserland
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Thüringen

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