Schaubergwerk Büchenberg
Das Schaubergwerk Büchenberg bei Elbingerode führt rund 50 Meter unter Tage in ein ehemaliges Eisenerzbergwerk. Gezeigt wird der Erzbergbau des 20. Jahrhunderts, und zwar nicht als Nachbau: Die originale Technik im Berg ist funktionsfähig geblieben und läuft während der Führung. Wer sich für Bergbau, Geologie oder schlicht für das Innere eines Berges interessiert, findet hier eine ungewöhnlich anschauliche Anlage. Erz wurde am Büchenberg schon im Mittelalter gewonnen, zunächst oberflächlich in Pingen; im 16. Jahrhundert blühte die Förderung, um 1925 kam sie zum Erliegen. Ab 1936 nahm Mannesmann den Abbau im Zuge der Aufrüstung wieder auf. Zwischen 1937 und 1940 brachte eine 8,65 Kilometer lange Seilbahn täglich rund 840 Tonnen Erz nach Minsleben. Nach dem Krieg lief die Grube in staatlicher Regie weiter, bis sie am 30. April 1970 schloss — sowjetisches Erz war für die DDR günstiger geworden. Der Umbau zum Schaubergwerk begann 1984, eröffnet wurde es am 7. Oktober 1989. Die Führung folgt einer rund 600 Meter langen Strecke durch die sechssohlige Anlage, vorbei an farbig gebänderten Gesteinsschichten und einem großen Abbaufeld mitten im rot gefärbten Erz. Die Strecke ist in vollem Umfang für Rollstuhlfahrer erschlossen. Über Tage gibt es eine Bewirtung und einen Spielplatz. Das Bergwerk liegt an der B 244 zwischen Wernigerode und Elbingerode; vom kostenlosen Großparkplatz sind es etwa 300 Meter bis zum Eingang. Es ist zugleich Ausgangspunkt des Elbingeröder Bergbaulehrpfads.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
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