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St. Maria in Lichtenklingen
frühere Marienwallfahrtskirche bei Wald-Michelbach im Kreis Bergstraße
Die Ruine St. Maria in Lichtenklingen liegt im hessischen Odenwald, etwa drei Kilometer südlich von Siedelsbrunn und zwei Kilometer östlich von Unter-Abtsteinach. Sie befindet sich in einem Talschluss zwischen den Höhen Hardberg und Stiefelhöhe, am Waldrand. Es handelt sich um eine Ruine einer Marienkultstätte, die auf romantische oder politische Vorstellungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zurückgeht. Die ursprüngliche Baustruktur ist weitgehend erhalten. Die Kapelle wurde vermutlich im 12. oder 13. Jahrhundert erbaut und wurde 1387 erstmals urkundlich erwähnt. Im 16. Jahrhundert begann ihr Verfall, und sie wurde ab dem späten 16. Jahrhundert als Steinbruch genutzt. 1786 wurden erstmals Wallfahrten erwähnt, und ab 1980 fanden jährliche Muttergottes-Wallfahrten statt. Die Wallfahrt findet am Sonntag statt, der dem Hochfest Mariä Himmelfahrt am nächsten liegt. Einmal jährlich führen Park-Ranger eine Wanderung durch den Bereich. Die Ruine umfasst einen einschiffigen, rechteckigen Sakralbau mit Chor und Sakristei. Unter der Kapelle befindet sich eine gefasste Quelle mit Lauftrog. Die Marienfigur, die ursprünglich in Unter-Abtsteinach stand, kehrte laut Legende dreimal nach Lichtenklingen zurück, bevor sie in der Kapelle blieb. Die Umgebung umfasst den Wald und den Talschluss, der den Ort umgibt.
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- Art
- Bauwerk, Ruine, Marienkapelle, Wallfahrtskapelle
- Ort
- Wald-Michelbach
- Adresse
- Lichtenklinger Hof
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
A közelben
- Stiefelhöhe854 m
- Sender Hardberg1.2 km
- Hardberg1.2 km
- Buddhas Weg1.7 km
- Abtsteinach2.4 km
- Waldskopf2.4 km
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