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Moritzkirche
Kirche in Zwickau. Städtebaulich markanter Klinkerbau von baukünstlerischer Bedeutung. Aufwendiger neugotischer Zentralbau, 1891–93 errichtet
Die Moritzkirche in Zwickau ist ein neugotischer Zentralbau, der zwischen 1891 und 1893 errichtet wurde. Er ersetzt einen romanischen Vorgänger aus dem 12. Jahrhundert, der mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde. Die Kirche steht im Zwickauer Nord-Ost, im Kirchspiel Zwickau-Nord, und gehört zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Sie ist als Denkmal geschützt. Die Kirche ist ein bedeutendes Beispiel der neugotischen Architektur mit Backsteinmauerwerk und reicher Ornamentik. Sie wurde nach Entwürfen von Hans Abesser & Jürgen Kröger aus Berlin gebaut und verfügt über einen Vierungsturm mit Pyramidendach sowie zwei achteckige Türme. Die Glasmalereien stammen von Bruno Urban, und die Ausstattung ist einheitlich im neugotischen Stil. Die Orgel stammt von Jehmlich und wurde 1962 errichtet. Die Kirche bietet einen großen lichten Zentralraum mit Emporen und einer Chorwand mit Arkaden. Im Langhaus sind Sandsteinfiguren von religiösen Figuren aufgestellt. Die Ausstattung umfasst einen Altar, eine Kanzel und eine Taufe in Eichenholz. Die Kirche ist Teil der historischen Stadtsilhouette und verbindet romanische und gotische Elemente in ihrer Bauform.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Zwickau
- Adresse
- Heinrich-Heine-Straße -
- Erbaut
- 1892
- Architekt
- Jürgen Kröger
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
A közelben
- Kunstsammlungen Zwickau276 m
- August-Horch-Museum702 m
- Brunnen der Freundschaft848 m
- Ehemaliges Pfarramt der Nepomukgemeinde, heute Klostergebäude in geschlossener Bebauung Schloßstraße 9841 m
- Zwickau1.1 km
- St. Marien (Zwickau)1.2 km
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