Burg Friedewalde
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Friedewalde war eine abgegangene Burg im Ortsteil Friedewalde der Stadt Petershagen. Sie lag im Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen und wurde um 1327 gegründet. Die Anlage war ursprünglich im Besitz der Stadt Minden und diente der Verteidigung gegen die Landesherren im Norden. Im 17. Jahrhundert wurde sie von der Adelsfamilie Becquer erworben, und im 18. Jahrhundert wurde ein Neubau durch den Kammerpräsidenten von Bessel errichtet. Die Burg spielte eine Rolle in der regionalen Geschichte und war bis 1913 als Anlage bestehen. Der bischöfliche Burgteil wurde 1526 an Rudolf von Holle verliehen, der jedoch bereits 1530 vertrieben wurde. In den 1550er Jahren wurde in der Nähe das Haus Himmelreich errichtet, das später abgerissen wurde. Die Vorwerksbauten wurden bereits 1806 abgebrochen, und die Burgstelle ist heute überbaut mit dem Pfarrhaus von Friedewalde. Die Burganlage war vermutlich mit einem Steinhaus, Wassergraben, Wall, Zugbrücken und Kanonen ausgestattet. Die historischen Bauten sind heute nicht mehr sichtbar, da die Burgstelle durch das Pfarrhaus ersetzt wurde. Die Umgebung um die Burg ist heute Teil der Stadt Petershagen und bietet einen Blick auf die historische Landschaft des Ortes.
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- Art
- Burg
- Ort
- Petershagen
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