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Kloster Friedland
ehemaliges Zisterzienserrinenkloster in Altfriedland, Gemeinde Neuhardenberg, Brandenburg
Das Kloster Friedland war eine Zisterzienserinnenabtei in Altfriedland, einem Ort im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Es lag am Rande des Oderbruchs, zwischen dem Klostersee und dem Kietzer See, und war Teil der Naturparkregion Märkische Schweiz. Die Abtei wurde im 13. Jahrhundert gegründet und diente als landsichernde Einrichtung, um die Interessen der Askanier im Osten zu schützen und die Grenze zum Bistum Lebus zu sichern. Sie besaß umfangreiche Güter, darunter zehn Dörfer, zwanzig Einzelgüter und acht Seen, und war zu einer der wohlhabendsten Klöster der Mark geworden. Das Kloster war eng mit dem Barnim-Adel verbunden und diente als Standesinstitution, in der vor allem unverheiratete Töchter des Adels aufgenommen wurden. Die Nonnen lebten streng asketisch, folgten der Charta Caritatis und beteten und arbeiteten nach dem Prinzip „ora et labora“. Die Abtei war auch ein Zentrum für kulturelle und wirtschaftliche Aktivitäten, mit Wassermühlen, Weinbergen und kirchlichen Patronaten. Die religiöse und soziale Rolle des Klosters war stark verflochten mit dem lokalen Adel und den territorialen Interessen. Die Abtei wurde 1540 säkularisiert und die Güter an den Landesherren veräußert. Die Gebäude wurden zu einem Gutshof umgebaut, und die letzten Nonnen verließen das Kloster 1568. Heute sind nur Ruinen des Refektoriums, Reste eines Kreuzgangs und die frühgotische Feldsteinkirche erhalten, die als evangelische Dorfkirche genutzt wird. Die architektonischen Überreste gelten als bedeutendste mittelalterliche Klosterbauten der Region.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Neuhardenberg
- Erbaut
- 1230
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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