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theresienstadti koncentrációs tábor
nationalsozialistisches Konzentrationslager im besetzten Tschechien
Das Ghetto Theresienstadt war ein NS-Ghetto im Protektorat Böhmen und Mähren, das 1941 in der ehemaligen Garnisonsstadt Terezín eingerichtet wurde. Es diente als Sammel- und Durchgangslager für Juden aus ganz Europa. In den vier Jahren bis zur Befreiung 1945 wurden dort etwa 140.000 Menschen inhaftiert, von denen über 35.000 starben. Viele wurden weiter nach Osten deportiert und in Vernichtungslagern ermordet. Theresienstadt war Teil des NS-Systems zur Vernichtung der Juden. Die Bezeichnung „Ghetto“ war ein Tarnbegriff, der die grausamen Bedingungen verschleiern sollte. Die Häftlinge mussten selbst für Nahrung und Versorgung sorgen. Die SS-Unterwerfung und die Propaganda der Nazis sorgten für eine besonders schlechte Behandlung. Während der Kriegsjahre wurden auch prominente Juden aus Deutschland und anderen Ländern in das Lager deportiert. In Theresienstadt gab es verschiedene Räume, darunter die Kleine Festung und die Garnisonsstadt. Die Kleine Festung war ein Gefängnis der Gestapo, in dem viele Juden ermordet wurden. Die Garnisonsstadt war das größte Lager, in dem die meisten Häftlinge lebten. Die Häftlinge mussten unter katastrophalen Lebensbedingungen leben, wurden oft misshandelt und starben an Hunger und Krankheiten. Die SS verwaltete das Lager, während die Häftlinge selbst für die Versorgung zuständig waren. Die Rote Armee befreite das Lager am 8. Mai 1945.
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- Art
- NS-Konzentrationslager, Ghetto im von den Nazis besetzten Europa
- Ort
- Terezín
- Erbaut
- 1941
- Website
- http://www.terezinstudies.cz
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