Prämonstratenserabtei Rot an der Rot

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Prämonstratenserabtei Rot an der Rot

ehemaliges geistliches Territorium in Oberschwaben

Die Reichsabtei Rot an der Rot war ein Prämonstratenserklöster in Oberschwaben, das im 12. Jahrhundert gegründet wurde. Es lag im heutigen Landkreis Biberach und grenzte an andere bedeutende religiöse Stiftungen wie die Reichsabtei Ochsenhausen und die Reichskartause Buxheim. Das Kloster war von Anfang an direkt dem Papst unterstellt und erlangte im 15. Jahrhundert die Reichsunmittelbarkeit, was es in verschiedenen politischen Gremien wie dem Schwäbischen Reichsprälatenkollegium vertreten ließ. Das Kloster war bis ins 17. Jahrhundert ein zentraler Ort der religiösen und kulturellen Lebenswelt. Es besaß eine große Abteikirche mit 36 Ältären und war bis 1681 ein bedeutendes Zentrum. Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde es barock umgebaut und erhielt eine neue Abteikirche St. Verena. Die Anlage umfasste zahlreiche Türmchen und war als „Oberschwäbischer Kreml“ bekannt. Die Friedhofskirche St. Johannes der Täufer stand an der Stelle des aufgelösten Frauenklosters. Die Anlage umfasst die barocke Klosteranlage mit der Abteikirche St. Verena, die im 18. Jahrhundert errichtet wurde. Die Kirche und die umliegenden Gebäude sind ein Teil der historischen Stätte. Die ehemalige Klosterkirche St. Verena beherbergt die sterblichen Überreste des letzten Abtes. Die Anlage beinhaltet auch das Rathaus, das einst die Ökonomie des Klosters war. Die Wallfahrtskirche Maria Steinbach wurde von dem späteren Abt Benedikt Stadelhofer entworfen.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben. Aktuális adatok az üzemeltetőnél

Art
Abtei
Ort
Rot an der Rot
Adresse
Klosterhof 7–9, 88430 Rot an der Rot
Erbaut
1497

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