Freilichtmuseum Finsterau
Das Freilichtmuseum Finsterau liegt im Gemeindegebiet von Mauth dicht an der böhmischen Grenze, hoch im Bayerischen Wald. Gezeigt wird, wie in dieser rauen und lange armen Gegend gebaut, gewohnt und gewirtschaftet wurde – nicht anhand einzelner Schaustücke, sondern in vollständigen Ensembles: mehr als zwanzig Bauernhäuser und ganze Höfe, dazu eine Dorfschmiede, eine Kapelle und ein Straßenwirtshaus. Den Anfang machte 1980 der Kapplhof, mit dem das Museum eröffnet wurde. Dazugekommen sind unter anderem der Tanzerhof von 1879, das Schanzerhäusl aus den Jahren um 1830 und der Petzihof, dessen Wohnstallhaus auf 1704 zurückgeht und der als besonders großer Hof komplett übertragen wurde. Die Bandbreite ist Absicht: Neben dem stattlichen Anwesen steht das Sachl, die Kleinstelle, von der eine Familie kaum leben konnte. Getragen wird die Anlage gemeinsam mit dem Schwesterhaus in Massing von einem Zweckverband aus dem Bezirk Niederbayern, zwei Landkreisen und den beiden Standortgemeinden. Die Häuser sind begehbar und mit dem Hausrat ihrer Zeit eingerichtet, so dass man Stuben, Ställe und Rauchküchen von innen sieht. Für den Rundgang über das weitläufige Waldgelände sollte man zwei bis drei Stunden ansetzen; geöffnet ist im Sommerhalbjahr, festes Schuhwerk ist bei feuchtem Wetter angebracht.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
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