Befestigung auf der Zottaschen

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OberfrankenBezirk Oberfranken

Befestigung auf der Zottaschen

archäologische Stätte in Deutschland

Die Befestigung auf der Zottaschen ist ein Burgstall im Fichtelgebirge, genauer gesagt auf der Kuppe des Zottaschen. Er liegt an der ehemaligen Grenze zwischen der Micheldorfer und Bernecker Flur. Der Berg Zottaschen ist etwa 400 Meter von Micheldorf entfernt, das vermutlich vor dem Jahr 1000 gegründet wurde. Die Anlage ist im Tal von der Bundesstraße 2 begleitet, die den Verlauf der via imperii folgt. Die Befestigung wurde erstmals 1536 als Burgstall erwähnt. Hellmut Kunstmann sieht sie als Vorläufer der Turmhügel und eine der frühesten Wehranlagen im walpotischen Herrschaftsgebiet um Berneck. Winkler datiert die Befestigung spätestens ins beginnende 11. Jahrhundert. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege klassifiziert sie als mittelalterlichen Burgstall mit der Nummer D-4-5935-0080. Die Anlage besteht aus einer kreisförmigen Vertiefung von etwa fünf Metern Durchmesser und einem Wall von maximal 1,6 Metern Höhe. Der Mittelpunkt der Befestigung wird als Turm interpretiert. Umgebung und Ausblick sind durch die Lage auf dem Berg geprägt, wobei die Talrichtung und die Bundesstraße 2 die Sichtlinien beeinflussen. Die Umgebung umfasst die Fluren und Dörfer der Region.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Bad Berneck im Fichtelgebirge
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland
Források:Befestigung auf der Zottaschen (CC0-1.0)

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