Mittelitalien

Basilica di Santa Maria Novella

Santa Maria Novella steht an der gleichnamigen Piazza im Nordwesten der Florentiner Altstadt und ist die Kirche der Dominikaner — was Santa Croce für die Franziskaner und Santo Spirito für die Augustiner ist, war sie für den Predigerorden. Der Grundstein wurde 1279 gelegt, Mitte des 14. Jahrhunderts stand der Bau im Wesentlichen, geweiht wurde er allerdings erst 1420 durch Papst Martin V. Die Kirche misst rund 99 Meter in der Länge und 28 Meter in der Breite. Ihr Inneres ist dreischiffig und in sechs Joche geteilt, die zum Chor hin enger werden — ein perspektivischer Kunstgriff, der den Raum länger erscheinen lässt. Die Rippengewölbe mit spitzen Bögen tragen die weiß-grüne Bänderung, die für die toskanische Gotik steht. Die Marmorfassade gestaltete Leon Battista Alberti zwischen 1458 und 1478 und band dabei die vorhandenen gotischen Teile in ein klassisch gegliedertes Renaissancesystem ein. Im Inneren hängen Masaccios Trinität, eines der Schlüsselwerke der frühen Zentralperspektive, und Giottos Kruzifix; Ghirlandaio malte die Cappella Tornabuoni aus, Filippino Lippi die Cappella Strozzi, von Brunelleschi stammt ein hölzernes Kruzifix. Zum Kloster gehören drei monumentale Kreuzgänge, darunter der Chiostro Verde mit Paolo Uccellos Genesis-Fresken.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.

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