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Ruine Wimberg
Ruine einer Befestigung in Österreich
Die Ruine Wimberg, auch als Neuhauser Burgstall bekannt, ist eine abgegangene Befestigungsanlage am österreichischen Innufer, am Eingang der Vornbacher Enge. Sie liegt im Gemeindegebiet von Wernstein am Inn im Bezirk Schärding in Oberösterreich. Die Anlage umschließt ein Plateau und wird als „Plateaurandburg“ bezeichnet. Sie datiert in das ausgehende Frühmittelalter (9.–10. Jahrhundert) und war Teil einer Befestigungskette von Schloss Neuburg am Inn. Die Wehranlage war im 15. Jahrhundert noch gut erhalten und von Burghütern bewacht. Funde wie Schlüssel, Lanzenspitzen und Eisenkugeln deuten auf eine Nutzung im ausgehenden Mittelalter hin. Sie soll auf einem vorspringenden Felsvorsprung nahe dem Inn gestanden haben. Der Name Wimberg leitet sich von der gleichnamigen Ortschaft ab, während Neuhauser Burgstall vom Bauernhof Neuhauser stammt. Im 20. Jahrhundert fielen Teile des Areals dem Steinbruchbetrieb der Firma Kapsreiter zum Opfer. Die Ruine liegt heute am Rand der Abbruchkante des ehemaligen Steinbruchs und ist durch Grabenringe vom Hinterland getrennt. Der Burghügel besteht aus Granitblöcken, an der Ostseite sind spärliche Mauerreste erhalten. Lamprecht erwähnt einen weiteren äußeren Graben, der durch landwirtschaftliche Nutzung eingeebnet wurde. Die Anlage ist heute von Wiesen umgeben und Teil der Landschaft am Inn.
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- Art
- Burgruine
- Ort
- Wernstein am Inn
A közelben
- Burgruine Frauenhaus789 m
- Burg Wernstein (Oberösterreich)763 m
- Mariensäule821 m
- Bodendenkmal in Neuburg am Inn, #D-2-7446-0110901 m
- Schloss Neuburg am Inn904 m
- Neuburg am Inn891 m
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