Burg Rolandseck

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Burg Rolandseck

Burgruine in Deutschland

Die Burg Rolandseck steht im Remagener Stadtteil Rolandswerth und war eine Höhenburg am Rhein. Sie wurde 1122 von Erzbischof Friedrich I. von Köln gemeinsam mit dem Frauenkloster Nonnenwerth erbaut. Die Ruine liegt auf einem Basaltfelsen mit 155,2 m ü. NHN, an der letzten linksrheinischen Engstelle vor der Niederrheinischen Bucht. Sie diente der Sicherung der Südgrenze des Erzstifts Köln im 12. Jahrhundert. Die Burg wurde 1475 im Burgundischen Krieg zerstört und 1632 von den Schweden beschädigt. Der Rolandsbogen, das einzige verbliebene Burgfenster, stürzte 1673 ein. 1839 stürzte er erneut ein, was den Wiederaufbau durch Ferdinand Freiligrath initiierte. 1840 wurde er wieder errichtet, und 1914 wurde Freiligrath mit einem Denkmal geehrt. Das Tempelchen unterhalb des Bogens wurde 1931 abgetragen, und der Rolandsbogen wurde 2010–2011 saniert. Vor Ort erwartet man eine Aussicht auf das Rheintal, das Siebengebirge, Bad Honnef und die Inseln Grafenwerth und Nonnenwerth. Die Gaststätte am Rolandsbogen wurde 1894 eröffnet und 2009 saniert. 2012 pachtete Lutter & Wegner den Betrieb und gestaltete die Außenterrasse mit einem Wintergarten um. Die Burgruine wurde 2013 in das Förderprogramm National wertvolle Kulturdenkmäler aufgenommen. Die Sanierungsarbeiten umfassten die Burgmauern, den historischen Burgweg und den Zugang zum Rolandsbogen.

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Art
Burg
Ort
Rolandswerth
Erbaut
1122
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz

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