Múzeum liptovskej dediny v Pribyline
Das Museum des Liptauer Dorfes ist ein Freilichtmuseum bei Pribylina in der nördlichen Slowakei, am Fuss der Hohen Tatra. Versammelt sind dort vor allem Gebäude aus Dörfern, die der Bau der Talsperre Liptovská Mara überflutet hat, dazu Häuser aus dem oberen und dem unteren Liptau. Organisatorisch gehört das Skanzen zum Liptauer Museum mit Sitz in Ružomberok. Für die Öffentlichkeit zugänglich ist die Anlage seit 1991. Die bedeutendsten Bauten stammen aus dem versunkenen Dorf Liptovská Mara: eine frühgotische Kirche und ein Herrenhaus, dessen Bauelemente aus Gotik und Renaissance stammen. Das grösste Holzgebäude ist ein Gasthaus; daneben stehen ein zweites Wirtshaus, eine Schule, ein Feuerwehrhaus, ein Laden und mehrere weitere Kirchen. Zusammen ergibt das ein Dorfbild, wie es die Bewohner des Liptau vor der Flutung kannten. Seit 2004 zeigt eine Ausstellung Fahrzeuge der schmalspurigen Waldbahn Považská lesná železnica, die von 1921 bis 1972 entlang der Schwarzen Waag verkehrte; das Wagenmaterial kam 2001 aus Liptovský Hrádok hierher, und am 6. Juni 2020 wurde im Museum wieder ein Streckenbetrieb aufgenommen. In einer Zooexposition wird die Haltung von Haustieren der Region gezeigt. Besonderes Gewicht liegt auf der Zucht von Huzulenpferden, auf denen auch geritten werden kann.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
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