Redemptoristenkloster Bochum
Kloster in Deutschland
Das Redemptoristenkloster „Maria Hilf“ war ein Kloster der Redemptoristen in Bochum, das 1868 gegründet und bis 2011 bestand. Es lag in der Stadtmitte und war Teil der katholischen Gemeinde. Die Kirche wurde 1869 begonnen und 1870 geweiht, im Neoromanik-Stil von Heinrich Sonntag entworfen. Das Kloster wurde mehrfach aufgelöst, zuletzt im Kulturkampf 1873 und während des Nationalsozialismus 1943, als es durch Bombenangriffe zerstört wurde. Die Auflösung wurde 2010 bestätigt, da der Konvent alterte und Nachwuchs fehlte. Die letzte Messe fand am 16. Januar 2011 statt, gefolgt von der Profanierung des Kirchenbaus. Die Gebäude wurden an das St.-Vinzenz-Kinderheim und das St.-Johannes-Stift verkauft. Pläne sahen einen Pflegeheimplatz für Demenzkranke sowie Wohnungen vor. Der Klostergarten soll erhalten bleiben und von den Bewohnern genutzt werden. Im Juli 2012 wurden Kloster und Kirche abgerissen. Die Orgel ging an die St.-Franziskus-Kirche in Weitmar, Fenster wurden an andere Niederlassungen oder das Pflegeheim weitergegeben. Ein Teil des Inventars war bereits auf einem Flohmarkt verkauft worden. Der Turm wurde nicht erhalten, da Gutachten eine mangelnde Standsicherheit feststellten. Die Gebäude standen nun vor dem Abriss.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Bochum
- Erbaut
- 1868
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