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Museumszentrum Berlin-Dahlem
Museum in Deutschland
Das Museumszentrum Berlin-Dahlem ist ein Baukomplex im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, im Ortsteil Dahlem. Es liegt an der Lansstraße 8 mit dem Haupteingang an der Arnimallee 25. Der Komplex entstand ursprünglich als vier Museen für die Sammlungen aus den vier Erdteilen, wobei nur der Bruno-Paul-Bau fertiggestellt wurde. Die weiteren Bauten wurden nach dem Ersten Weltkrieg abgebrochen. Die Erweiterungsbauten entstanden 1965 bis 1973 im Stil der Nachkriegsmoderne. Das Museumszentrum war nach dem Zweiten Weltkrieg ein zentraler Ausstellungsstandort für westberliner Sammlungen, darunter die Gemäldegalerie. 1992 wurden die ost- und westberliner Sammlungen für ostasiatische Kunst zusammengeführt. 2006 entstand daraus das Museum für Asiatische Kunst. 1999 wurde das Museum Europäischer Kulturen gebildet, das 2017 ins Humboldt Forum verlegt wurde. Die Gebäude werden weiterhin von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz genutzt. Die Räume des Museumszentrums umfassen den Bruno-Paul-Bau, den Anbau von Bruno Grimmek sowie die Erweiterungsbauten von Fritz Bornemann und Wils Ebert. Die Gebäude sind Teil der Berliner Landesdenkmalliste. Die Umgebung umfasst den Botanischen Garten und die Kaiser-Wilhelm-Institute, die ursprünglich den Standort Dahlem prägten. Die Museen standen bis 2017 im Zentrum der kulturellen Forschung und Ausstellung.
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- Art
- Museum
- Ort
- Steglitz-Zehlendorf
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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