Gundelfingen an der Donau

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SchwabenBezirk Schwaben

Gundelfingen an der Donau

Stadt im Landkreis Dillingen

Gundelfingen an der Donau liegt am Rande der Schwäbischen Alb im Donautal, wo sich die ausgedehnten Auen- und Mooslandschaften des Schwäbischen Donaumooses auf die südliche Stadtgrenze erstrecken. Die Donau fließt südöstlich an der Stadt vorbei und wird dort zu einem Stausee aufgestaut. Der Ortskern wird von drei Armen der Brenz durchflossen. Nachbargemeinden sind die Städte Günzburg und Lauingen sowie die Gemeinden Sontheim an der Brenz, Bächingen an der Brenz, Haunsheim, Medlingen und Offingen. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf etwa 750 zurück. Die Stadt erhielt 1220 Stadtrechte und baute eine Stadtmauer mit drei Toren, von denen das „Untere Tor“ erhalten blieb. 1462 brachte eine erfolgreiche Verteidigung gegen das kaiserliche Heer unter Markgraf Albrecht Achilles von Brandenburg-Ansbach eine Anerkennung durch Herzog Ludwig der Reiche ein, die die Stadt mit Ländereien und Wappenrechten belohnte. Nach dem Landshuter Erbfolgekrieg wurde die Stadt 1505 dem Herzogtum Pfalz-Neuburg angegliedert, kehrte aber 1777 zu Bayern zurück. Die Stadt ist bekannt für ihre mittelalterlichen Feste und Aktivitäten im Fasching. Ein traditionelles Fest ist das „Schnellefest“ der Stadtkapelle, das im Juli stattfindet. Zudem wird im Sommer ein Internationales Handballturnier mit über 100 Mannschaften aus verschiedenen Spielklassen ausgetragen. Die Stadt verfügt über ein Vielzahl von Museen, historischen Bauwerken wie dem Rathaus und dem Unteren Tor sowie kirchlichen Sehenswürdigkeiten. Die kulturelle und sportliche Vielfalt prägt das Stadtbild.

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Art
Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Dillingen an der Donau
Seehöhe
438 m
Források:Gundelfingen an der Donau (CC0-1.0)

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