Sommer-Rodelbahn auf Fräkmüntegg
Die Fräkmüntegg ist ein nordöstlicher Ausläufer des Pilatus in den Emmentaler Alpen. Ab 1'469 Metern bildet der Grat die Grenze zwischen den Kantonen Luzern und Nidwalden. Hier liegt die Zwischenstation der Gondel- und Luftseilbahn von Kriens auf den Pilatus, und unterhalb der Egg, der Bergkante, erstreckt sich die Alp Fräkmünt. Der Name erinnert an die mittelalterliche Bezeichnung des Pilatusmassivs: Mons fractus, gebrochener Berg, um 1100 erstmals belegt. Touristisch erschlossen wurde die Fräkmüntegg 1954 mit der Gondelbahn von Kriens über Krienseregg, 1956 kam die Luftseilbahn hinauf auf den Pilatus hinzu; beide Anlagen wurden später erneuert. Auf der Fräkmüntalp stand seit 1902 das Kurhaus Fräkmünt, das 1915 von einer Lawine und 1969 von einem Brand zerstört wurde; das an anderer Stelle errichtete Berggasthaus fiel in der Nacht auf den 31. Januar 2008 erneut einem Brand zum Opfer. Das Restaurant auf der Fräkmüntegg selbst stammt von 1955. Früher war die Fräkmüntegg ein Skigebiet mit zwei Liften und Talabfahrten nach Hergiswil und Kriens. Pläne für einen Ausbau in den 1980er Jahren wurden fallen gelassen, 1994 endete der Skibetrieb; der Lift auf Mülimäss wurde abgerissen, jener auf der Fräkmüntalp für die Rodelbahn umgebaut, und das ehemalige Skigebiet gehört heute den Schlittlern. Unterhalb der Egg verläuft die Sommerrodelbahn Fräkigaudi, die mit 1'350 Metern zu den längsten der Schweiz zählt; etwas weiter unten liegt ein Seilpark. Wanderer und Mountainbiker kommen ebenfalls hierher. 1960/61 entstand auf der Fräkmüntalp eine Kapelle, deren Glasfenster und Chorwand von Paul Stöckli gestaltet wurden.
A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.
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