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Theater Karlshorst
Theatergebäude am Johannes-Fest-Platz in Berlin-Karlshorst
Das Theater Karlshorst liegt am Johannes-Fest-Platz in Berlin-Karlshorst. Es ist der erste Nachkriegs-Theaterneubau Deutschlands und wurde 1948/49 als Reparationsbau für die Sowjetunion errichtet. Ursprünglich als Militärobjekt Nr. 5 geführt, diente es als Kulturstätte für Angehörige der Sowjetarmee. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde ursprünglich als „Haus der Offiziere“ eingeweiht. Das Theater war nach 1945 nur für sowjetische Militär- und Zivilangestellte sowie deren Familien zugänglich. Es war bekannt als „Russenoper“ und bot Konzerte, Theateraufführungen und Veranstaltungen zur Pflege der deutsch-sowjetischen Freundschaft. Nach der Wiedervereinigung wurde es bis 1994 gemeinsam mit deutschen Veranstaltern genutzt. Seit 2009 ist ein Teil des Gebäudes als Standort der Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg in Nutzung, während der Theatersaal ungenutzt bleibt. Das Gebäude umfasst einen Zuschauerraum mit 600 Plätzen, Rundpfeilern und Kapitellen. Es gibt einen Blick auf den Johannes-Fest-Platz und die Umgebung. Die Sanierung des Gebäudes begann 2008–2009, wobei etwa 1475 Quadratmeter für Musikschulräume ausgebaut wurden. Die Stiftung Stadtkultur plant, das Theater ab 2024 als multifunktionaler Veranstaltungsort unter dem Namen KAHO wiederzueröffnen.
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- Art
- Theatergebäude
- Ort
- Lichtenberg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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