Opernhäuserwien

Wiener Staatsoper

Die Wiener Staatsoper zählt zu den ersten Opernadressen der Welt. Gespielt wird im täglichen Wechsel — rund fünfzig verschiedene Opern- und Ballettwerke pro Saison, bei einer Auslastung von knapp hundert Prozent. Wer nicht ins Haus kommt, kann es zumindest von innen sehen: Führungen gibt es in zehn Sprachen. Das Gebäude entstand 1863 bis 1869 als einer der ersten Prachtbauten an der neu angelegten Ringstraße. Gustav Mahler prägte das Haus während seiner zehnjährigen Amtszeit als Hofoperndirektor durch eine beispiellose Opernreform. Zum Haus gehört das Wiener Staatsballett als festes Ensemble, und einmal im Jahr wird der Zuschauerraum für den Opernball mit über hundert Debütantenpaaren zur Ballfläche. Seit 2024 bespielt die Staatsoper mit dem NEST eine eigene Bühne für Kinder und Jugendliche, 248 Plätze groß, mit etwa 125 Vorstellungen pro Spielzeit. Der Zuschauerraum fasst 2.021 Sitze; jeder Platz hat ein eigenes Display, über das die Übertitel in acht Sprachen abgerufen werden können, manuell eingespielt und damit auf die Aufführung abgestimmt. 22 Rollstuhlplätze verteilen sich auf Parkett und Galerie. Das Haus steht am Opernring im ersten Bezirk; die Spielzeit läuft von Herbst bis Sommer.

A nyitvatartás és a belépődíj szezononként változik, ezért nem szerepel ebben a szövegben.

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