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Burg Rabenstein
Burg in der sächsischen Stadt Chemnitz
Die Burg Rabenstein ist die kleinste mittelalterliche Burg Sachsens und liegt im Stadtteil Rabenstein von Chemnitz. Sie sitzt auf einem Burgfelsen im Nordwesten des Ortes und ist von Schloss Rabenstein und dem Stausee Oberrabenstein umgeben. Der Burgfelsen ist Teil des historischen Ortsteils Oberrabenstein, an dem sich der Rabensteiner Wald anschließt. Die Burg hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Sie wurde im 13. Jahrhundert als Höhenburg errichtet und war 1336 als Reichslehen an den Markgrafen Friedrich von Meißen vergeben. Im Jahr 1375 wurde sie an das Benediktinerkloster Chemnitz verkauft, was zu einer Fehde mit den Wettinern führte. Die Burg wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, bis sie 1955 restauriert und als Museum wieder zugänglich gemacht wurde. Heute ist die Burg als Burgmuseum Rabenstein zugänglich und wird vom Schlossbergmuseum Chemnitz verwaltet. Die Anlage beherbergt Ausstellungen, darunter ein Richtschwert, das 1990 in der Burg gezeigt wurde. Die Burg bietet Ausblicke auf die Umgebung und ist Teil der historischen Landschaft des Erzgebirges.
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- Art
- Burg
- Ort
- Chemnitz
- Adresse
- Oberfrohnaer Straße 149, 09117 Chemnitz
- Erbaut
- 1170
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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