Burgköppel
Bezeichnung der vermutlichen Reste einer Sumpfburg bei Unter-Widdersheim, einem Stadtteil von Nidda im hessischen Wetteraukreis
Burgköppel ist ein vermutlicher Rest einer Sumpfburg in Unter-Widdersheim, einem Stadtteil von Nidda im Wetteraukreis. Die Anlage liegt etwa 1 km westlich des Ortes, auf 130,5 m ü. NHN. Sie ist zwischen den Grabenbecken Weidgraben und Lehngraben gelegen, südlich der Kreisstraße und am östlichen Ufer des Lehngrabens. Das Gebiet gehört zum Naturschutzgebiet „Kuhweide“ und ist Teil der FFH-Gebiete der Horloffaue. Die Burgköppel ist ein Bodendenkmal und wurde im 19. Jahrhundert von Karl August von Cohausen untersucht. Dabei wurden Steinwerkzeuge aus der Mittelsteinzeit (8000–5600 v. Chr.) entdeckt. Die Anlage ist Teil des Naturschutzgebiets „Mittlere Horloffaue“ und umfasst Felsblöcke, die aus der Umgebung entfernt wurden. Die Anlage umfasst eine Reihe großer Felsblöcke, die aus dem Erdreich ragten und bis zu 1,5 m Durchmesser sowie mehrere Tonnen schwer waren. Sie liegen im Naturschutzgebiet und sind Teil der Horloffaue. Die Lage der Burgköppel ermöglicht Ausblicke auf die umliegenden Grabenbecken und die Horloffaue. Die Umgebung ist geprägt von Naturschutzgebieten und fließenden Gewässern.
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- Art
- Burg
- Ort
- Nidda
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