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Burg Birgel
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Birgel steht in Birgel, einem Stadtteil von Düren im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen. Sie ist eine vierflügelige Anlage aus Bruchsteinen, umgeben von Gräben. Das Herrenhaus liegt in der Nordostecke, an der Ostfront befindet sich ein zweigeschossiger Torbau. Die Burg wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört und 1957 von der Gemeinde Birgel erworben, um sie in eine Schule umzugestalten. Sie wurde 1959 eingeweiht und 1964 vollständig ausgebaut. Die Burg Birgel hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Sie war Sitz der Familie von Birgel, die als Marschall des Grafen von Jülich bekannt war. Im 14. Jahrhundert wurde die Burg wieder aufgebaut, und sie blieb bis ins 17. Jahrhundert in der Familie. Im 18. Jahrhundert wurde sie von Anton Ricker erworben, der den Bau der Rurbrücke förderte. Später wurde sie von verschiedenen Adelsgeschlechtern und späteren Industriellen weiter verwaltet. Heute beherbergt die Burg Birgel die Städtische Gemeinschaftsgrundschule, die Grundschüler aus Birgel, Kufferath und Berzbuir unterrichtet. Die Anlage umfasst das ehemalige Herrenhaus und Wirtschaftsgebäude, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Schulgebäude umgebaut wurden. Die Burg ist ein Teil der Stadt Düren und wird seit 1972 von der Stadt verwaltet.
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- Art
- Burg
- Ort
- Düren
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