Klarissenkloster Ribnitz

📷 Kép: Wikimedia Commons

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Klarissenkloster Ribnitz

ehemaliges Kloster der Klarissen in Mecklenburg-Vorpommern

Das Klarissenkloster Ribnitz war ein Damenstift der Klarissen und später ein evangelisches Damenstift in Ribnitz-Damgarten. Es wurde 1325 gegründet und bis 1586 als katholische Ordensgemeinschaft bestand. 1599 wurde es dem Adel übergeben und in ein Damenstift umgewandelt. Das Kloster war bis ins 20. Jahrhundert aktiv, bis es 1920 aufgelöst wurde. Die letzte Domina war Olga von Oertzen, die bis 1961 im Kloster lebte. Das Kloster beherbergte bis zu 60 Nonnen und war bis 1586 katholisch. Nach der Reformation wurde es ein evangelisches Damenstift, das zwölf unverheiratete Töchter aus ritterschaftlichen Familien aufnahm. Die Stiftsdamen erhielten Wohnung und Präbende. Die Ausbildung und die Pflege der Nonnen wurde von Franziskanern übernommen, die als Guardiane fungierten. Die Stiftsgeschichte ist in der Klosterkirche und im Deutschen Bernsteinmuseum dokumentiert. Im ehemaligen Domina-Haus und den angrenzenden Gebäuden steht das Deutsche Bernsteinmuseum. Die Klosterkirche aus dem 14. Jahrhundert zeigt eine Ausstellung zur Stiftsgeschichte. Die Kirche besitzt eine neugotische Innenausstattung und eine Orgel aus dem 19. Jahrhundert. Im Küchenmeisterhaus ist der Konventssaal mit einer Schablonenmalerei erhalten. Die historische Decke des Konventsaales wurde 2012 saniert.

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Art
Kloster
Ort
Ribnitz-Damgarten
Adresse
Im Kloster 1-2, 18311 Ribnitz-Damgarten
Denkmalstatus
Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern

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