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Městské opevnění ve Slaném
Das Městské opevnění ve Slaném entstand im 14. Jahrhundert und umschloss das Zentrum der Stadt. Es bestand aus zwei Linien mit einer Höhe von bis zu vier Metern, zwischen denen ein Parkan lag. Vor diesem befand sich ein tiefes Graben, der teilweise mit Wasser aus dem Červeném potok gefüllt war. Die Anlage umfasste drei Tore (Pražská, Velvarská und Lounská) sowie eine kleine Brücke (fortna) auf der südlichen Seite. Die Befestigung umschloss das gesamte Stadtzentrum, jedoch blieben zwei Vororte, Pražský und Velvarský, außerhalb der Mauern. Die Befestigung war ursprünglich aus Holz gebaut und wurde später durch ein zusammenhängendes Steinwerk ersetzt. Sie hatte eine Länge von 1.250 Metern und wurde nach dem Brand der Stadt im Jahr 1460 erneuert. Während der husitschen Kriege wurden Teile der Befestigung beschädigt, und die Renovierung dauerte bis 1472. In dieser Zeit entstanden auch weitere Bastionen, die nicht erhalten blieben. Die Tore wurden im ersten Halbjahr des 19. Jahrhunderts abgebrochen, und die Mauern wurden in den Jahren 1835 und 1841 abgerissen. Einige Teile wurden jedoch erhalten, beispielsweise um die Grundmauern des Kirchengebäudes der Heiligen Gotthard. In anderen Teilen der Stadt wurden die Mauern in neu gebauten Häusern eingebunden.
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- Art
- Stadtmauer, Befestigung
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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